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3 (1838)
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Kaisergeschichte.

aas irgend einem geheimen Grunde befohlen hatte/ suchtesich ein gewisser Calocerns, Aufseher einer Kameelheerde, derInsel Cyper»/ »m einen Thron daselbst sich zn errichten,thörichter Weise zu bemächtigen, wurde aber, wie er esverdiente, gleich einem Sclaven oder Räuber hingerichtet.")Constantins hoher Geist beschäftigte sich hierauf mit Erbau-ung einer Stadt, mit Ordnung *") der religiösen Verhält-nisse und mit einer neuen Gestaltung des Heerwesens. Indiese Zeit fallen auch seine Siege über die Gothen undSarmaten, so wie die Ertheilnng des Cäsarrangs an seinenjüngsten Sohn Coustans. Indes; die wunderbare Erschei-nung, das; ru der Nacht nach Verleihung dieser Würde derganze Himmel in glühenden Flammen stand, ließ von diesemjüngsten Sohne Constantins eine große Verwirrung für denStaat besorgen. Etwa zwei Jahre mochte Coustans seineneue Würde bekleidet haben, als Constantin noch seinesBruderssohn, der, wie sein Vater, den Namen Dalmatiusführte, unter dem Frcndcnrnf des Heers zum Cäsar ernannte.

Constantin starb, nachdem er im Ganzen zweiunddreißigJahre, wovon dreizehn als Alleinherrscher, regiert hatte,zweinndsechzig Jahre alt, ans dem Landgute Achyrona unweit

Angriffs auf ihre Keuschheit beschuldigt haben, als er ihreLiebesanträge abwies. Er endete zu Polo in Istrien ent-weder durch Nachrichtershand oder durch die sanfter» Wir-kungen des Gifts sein Leben.

O Dalmatius liest ihn nach Thaophanes (sstik. Veuet. p. 19)zu Tarsus in Cilicien lebendig verbrennen.

2") Nach der Lesart orstinalxtis für tormicianclir«

Victor. 3s Vbchn.

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