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3 (1838)
Entstehung
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Scxtus Aurelius Victor.

uuschttldig, wie Sclavcn hinrichten zu lassen. NachdemLicinins in mehreren Schlachten geschlagen war, so wurden,theils wegen der manchsachen Schwierigkeiten, womit seingänzlicher Sturz verkünden schien, theils in Betracht dernahen Verwandtschaft, die beiderseitigen Kinder als Cäsar»zu Mitregente» angenommen, nämlich die Söhne des Flavins,Crispus und Cvnstautin, und des Licinins Sohn Licinianus.Indessen eine um diese Zeit sich ereignende Sonnenfinsternißwar ein schlimmes Vorzeichen für die Dauer und das Gluckder Regierung der neuen Herrscher. Wirklich griff man nachnur sechsjährigem Frieden wiederum Zn den Waffen. Licininserlitt eine Niederlage in Thracien und floh nach Chalcedon,wo er, um seiner sinkenden Macht eine neue Stütze zu ver-schaffen, den Martinianus znm Reichsgehnlfcn aunahm, fandaber bald mit diesem seinen Untergang.So vereinigte sich,da Constantins Söhne den unterscheidenden Namen vonCäsarn, welcher um diese Zeit auch unserem ImperatorConstantins zu Theil wurde, beibehielten, der ganze Macht-besitz auf dem Haupte eines Einzigen. Nicht lange nach demTode des älteren Sohnes (Crispus), welchen Cvnstantin

siantin, und zwischen Licinins lockerer wurde», hielt dieseres für angemessen, dnrch neue Aufmerksamkeit gegen dievaterländische Religion und durch Verfolgung des Christen-thums die noch immer zahlreichen Heiden auf seine Seitezu ziehen.

Licinins hatte sich dem Cvnstantin ergeben, nachdem ihmdieser Scbonnng des Lebens eidlich zugesagt, und wurdenach Thessalonich verwiesen, allein bald daselbst, einer Ver-schwörung beschuldigt, aus Constantins Befehl getödtet.Sein« Stiefmutter Fausta soll ihn eines blutschänderischen