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Nicvmcdien, als er sich gerade zn einem Zuge gegen diePerser an schickte, von deren Einfällen in das Reich ihmKunde zugekommen war. Vorbote seines nahenden Endeswar das den Thronen unheilbringende Gestirn — ein Ko-met — gewesen. Constantins Leiche wurde nach der nachihm genannten Stadt gebracht, zum tiefen Schmerz desRömischen Volks, das Nom durch die Siege seiner Waffen,durch die Weisheit seiner Gesetzgebung und durch die Mildeseiner Negierung gleichsam als neugeschaffen betrachtete.Unter die Verdienste dieses Kaisers gehört die Erbauungeiner Brücke über die Donau, die Anlegung von Lagernund Kastellen an vortheilhaft gelegenen Stellen , so wie dieAufhebung der außerordentlichen Oel- und Getreideliefernn-gen, worunter Tripolis und Nicaa seufzten. Die früherenEinwohner von Tripolis hatten sich ans Freude über dieThronbesteigung des Severns gegen diesen ihren Landsmannzur Darreichung dieser Gegenstände' erboten, allein dieRichtkenntnißnahme der Entstehung derselben in der Folge-zeit ein freiwilliges Geschenk in eine drückende Abgabe ver-wandelt. Für Nicäas Einwohner war ihre Lieferung einevon Marcus Bojonius ") auferlegte Strafe gewesen, weilihnen unbekannt geblieben war; daß ihre Stadt, der Ge-burtsort des talentvollen Hipparch "*) gewesen. Constantinsteuerte, nberdieß den fiskalischen Plackereien mit großer
Antonin der Philosoph.
°") Ein berühmter Astronom, der um >62 v. Ehr. lebte.
»»») Wen» die kaiserlichen Geschäftsverweser den Uiiterthanen inseiner Gerechtsame beeinträchtigten oder vervortheiltcn, wur-den sie znm Feuertobe verdammt, so wie die Angeber, die