224 Sextus Aureliuö Victor.
Achilleus ohne Mühe besiegt und zur Strafe gezogen. Glei-ches Gluck begleitete die Waffen Diocletiaus in Africa. NurCaransins verblieb, nachdem er seine Tüchtigkeit durch seineAnordnungen und durch d-e Beschützung der Einwohnergegen kriegerische Nationen erprobt hatte, in dem Besitzeseiner Insel, bis er nach sechsjähriger Herrschaft das Opferder Hinterlist seines ersten Staatsbediente», eines gewissenAllectns, wurde, welcher ihm ans Furcht vor der Todes-strafe wegen einer Reihe schändlicher Vergehen durch Mordden, Scepter entriß. Allein nicht lange freute sich Allectns !seines Glücks: Constantins sandte den Asclepivdvtus, seinenObersten der Leibwache, mit einem Theile der Flotte undder Legionen gegen ihn voraus und tvdtete den Anmaßer.Mittlerweile erlitten die Marcomannen eine Niederlage und >die ganze Nation der Carper, wovon einen Theil schondurch Aurelian dieses Loos getroffen hatte, wurde auf dasRömische Gebiet verpflanzt.
Allein die Thatigkeit dieser Regenten erstreckte sich nichtminder auf die innern Verhältnisse des Staats. In derGesetzgebung herrschte der Geist der Gerechtigkeit. Die ge-fährliche Menschenklaffe die Frumentarier, an deren Stellejetzt die Gentes reruro °^) getreten sind, wurde aufgehoben»
Sin Volk an der untern Donau
Am Hofe Constantins waren acht Kriegsschulen, wie mansie nannte, d. h. acht Kriegshausen, sieben bewaffnete undein unbewaffneter. Die Mitglieder der letzter» unbewaffne-ten Compagnie, ^eoles in rebus oder rerum, auch Lo-ri»» genannt, unterscheiden sich dadurch von den übrigen.