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2 (1837)
Entstehung
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Kaiftrzeschichte.

Ursprünglich angestellt, wie es scheint, um etwaigen unru-higen Bewegungen in den Provinzen nachznspnren und solchezu berichten, ersannen sie boshafte Beschuldigungen, verbrei-teten aller Orten, besonders bei denjenigen, welche in derZurückgezogenheit lebten, Furcht und erlaubten sich .dieschändlichsten Erpressungen. Uebcrdieß wurde ans die Ge-treideversorgung Roms und das Glück der Steuerpflichtigensorgfältige Rücksicht genommen. Der Eifer im Guten erhieltdurch die Beförderung der Würdigen, so wie durch strengeBestrafung des Lasters einen Sporn. Die alten Religions-gebräuche wurden mit der größten Gewissenhaftigkeit beob-achtet. Rom, so wie mehrere andere Städte des Reichs,namentlich Carthago, Mediolanum und Nicomedia, '")wurden mit neuen Prachtgebaudcn verschönert,

Allein bei allen diesen ausgezeichneten Verdiensten warendiese Regenten doch nicht frei von Fehlern. Herculius warso sehr ein Sclave seiner wollüstigen Neigungen, daß selbstdie Geißeln ein Gegenstand- derselben wurden. Valerius be-wies in der Freundschaft keineswegs die lobenswertheste Auf-richtigkeit, wohl aus Furcht vor Zerwürfnissen, weil er be-sorgte, die.-Ruhe ihrer gemeinschaftlichen Regierung könnte

daß sie in den Angelegenheiten des Fürsten nach den Pro-vinzen gesandt wurden und dort zugleich nicht selten dieAuflaurer und Kundschafter machten.

P Diocletian und Maximian waren heftige Feinde und Ver-folger des Christenthums.

--») Dieses als Residenz des Diocletian, jenes als Residenz Ma-ximians.

Victor. 2s Bdchn.

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