Druckschrift 
2 (1837)
Entstehung
Seite
138
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158 Sextus Aurelius Victor.

sowohl bei seinen Lebzeiten als nach seinem Tode zu Romund in den bevölkertsten Stadien des Reichs Tempel, Priesterund Priesterinnungen. Glücklich in allen Verhältnissen, außerin denen des Gatten und Vaters, H wurde er sogar vonden Indern, Scythen, Garamanten und Bactrier» "'H,durch Gesandte um ein Bündniß angegangen.

2. Claudius Tiberius Nero.

Hierauf ergriff Claudius Tibcrins Nero, Augusts Stief-sohn, aber von diesem durch Arrogation ff) angekindet, so-bald er sich gegen alle Gefahren gesichert glaubte, die Zügelder Regierung, ohne jedoch aus Politik den Regentcnnamenanznnehmen. Dieser Kaiser besaß zwar einen scharfen na-mentlich in den Erfordernissen des Augenblicks glänzend sichbewährenden Verstand, allein sein Charakter war heimtückischund versteckt, den Gegenständen seiner heißesten Wünschenicht selten znm Scheine eben so abgeneigt, als für die seiner

Kaiser», welche allein sie bekleideten und nach den Jahrenibres Besitzes die Jahre ihrer Regierung rechneten, diehöchste Gewalt in Zivilsachen.

Seine zweite Gemahlin Livia verursachte ihm manches häus-liche Leid und die Ausschweifungen seiner Tochter Julia viel-fachen Kummer.

"P Sin Volk in Asrica, in der Nähe des Atlas.

§j Volk in Asien: im nordöstlichen Theile deS alten Per-sischen Reichts.

s) Ss gab zwei Arten von Ankindung bei den Römern. Dieeine, »ckoptio, fand statt vor dem Prätor, die an-dere, »rroßstio, vor dem ganzen versammelten Volk«bei den Komitien,