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tigslen sind: die Mächtigkeit und Härte des Schnees (dieMenge und Cohärenz dessen, der während des Wintersgefallen ist), die Gestalt, Kahlheit und Nähe der angrän-zenden Hochebenen, ihre Normaltemperatur während desganzen Jahres, die Steilheit der Gipfel, die Richtung undSchrägheit der Winde, die mehr oder weniger continen-taleLage des Orts, die Masse des naheliegenden Schnees,endlich die Nebeldecke oder die Heiterkeit des Himmels,welche die Kraft der Einstrahlung bedingen 1 ).
Die Erwägung so vieler zugleich wirkenden Ur-sachen, von denen eine so complicirte Erscheinung ab-hängt, hätte schon .längst zu der Einsicht leiten müssen,dafs die Gränze des Schnees keineswegs gerade unterdem Aequator am höchsten liegen müsse. In der Thatwar bis zum Anfang des I9ten Jahrhunderts diese Höheauf keinem Punkte des Globus zwischen 2° und 37° Breitebestimmt. "Während meines Aufenthalts in Mexico imJahre 1803 fand ich sie bei 19° Entfernung vom Aequa-tor in der nördlichen Hemisphäre, kaum 110 Toisen nie-driger, als auf dem Theile der Andes von Quito, welchervom Aequator durchschnitten wird. Auf diesem Theileder Andes ist die jährliche Oscillation 2 ) der Gränze desSchnees von 2445 bis zu 2460 Toisen; auf der Mexika-nischen Hochebene geht sie von 1950 bis zu 2350 Toisen.Man mufs die drei Erscheinungen unterscheiden: dasMaximum der absoluten Höhe des Schnees, die Oscilla-tion seiner Gränze, und das sporadische Herabfallen. Un-ter dem Aequator sah ich niemals unter 3 ) 1860 ToisenSchnee fallen. In Mexiko sieht man ihn bei 19® Breiteoft unter 1500 Toisen, bei seltnen Ausnahmen selbst bis1200 und 1000 Tois. Ich war gleichfalls über die aufser-ordfentliche Langsamkeit erstaunt 4 ), „mit der der Schnee
') Ami. de Chimie , t. XIV. p. 51.
v. II.
2 ) A. a. O. p. 25, 34, 45.
v. 11.
’) A. a. O. p. 38, 46.
V. H.
4 ) A. a. O. p. 56.
V. 11.
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