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1 (1837)
Entstehung
Seite
55
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Von den berühmten Männern Roms. 55

des Kriegsglücks zu folgen, sein Heer auf eine Anhöhe. Wiejener dieses bemerkte, rief er mit lauter Stimme, Metinshandle nach seinem Befehle. Dieß setzte die Feinde in Schre-cken und sie flohen. Als Metins ^m folgenden Tage vorTullns erschien, um ihm zu seinem Siege Glück zu wün-schen , ließ ihn dieser an vier Pferde binden und in Stückezerreißen.

5. Ancus Martins, vierter König derRömer.

Ancus Marcius, ein Enkel Nnma's von mütterlicherSeite, welchem er anch an Gerechtigkeitsliebe und Religiosi-tät gleichkam, bezwang die Latiner, vereinigte die BergeAventinns und Janicnlum mit der Stadt, umgab diese mitneuen Mauern, machte die Waldungen zum Behnfe desSchiffbaus zum Staatsgnte, führte eine Salzstencr ein, bautedas erste Gefängniß und pflanzte die für die Zufuhr zurSee so bequem gelegene Kolonie Ostia an der Mündung derTiber an. Das Feiialrecht, dessen Erfinder Rhesus seynsoll und kraft dessen Gesandte die Rückerstattung des Eigen-thums verlangten, entlehnte er von den Aeqniculern. Allediese Unternehmungen waren das Werk eines sehr kurzenZeitraums, als Ancus Marcius eines zu frühen Todes starb,ehe er alle Erwartungen, die man von ihm gehegt hatte, er-'füllen konnte.

6. L. Tarquinius Priscus, fünfter Königder Römer.

L. Tarquinius Priscus, eigentlich Lucumo genannt, «in