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Bd. 2 (1875) Arabische Sprache u. Literatur - Baumöl
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La Baak.

und 2 2000 ; b) in der Rnbricirung 2.

3) Als Abkürzung: s) in römischen Inschrif-ten rc. für dorre, dixit (vulgär statt vrxrt) rc.;b) in christlichen Inschriften: 8os,tus oder 8osta,der oder die Selige; o) oben auf den Cours-zetteln so v. w. Briefe, welche nach beistehendemPreise auf dem genannten Platze zu haben sind,also ausgeboten 'werden und nicht gesucht sind,im Gegensätze von Geld; ä) (Mus.) für Lasso.

4) (Nunrism.) Auf dem Revers neuerer Münzen:auf französischen: die Münzstadt Rouen; auf öster-reichischen: Kremnitz; auf preußischen bis 1822:Breslau; seit 1866, sowie auf den neuen Reichs-Münzen: Hannover. 5) (Log.) Bezeichnung desPrädikats, während iX das Subject bezeichnet.6) (Kalenderw.) Der 2. von den 7 Sonntagsbuch-staben. 7) (Mus.) a) Ursprünglich der Name der 2.Tonstufe; in der modernen Musik der um Stufeerniedrigte Ton d; b) als Erniedrigungszeichen,s. u. Vorzeichnung (bei Noten vor, bei Ziffern u.Buchstaben vor od. hinter denselben). 8)8 (Chem.),Zeichen für Bor. 9) 8., bei Gehaltsangaben fürFlüssigkeiten Abkürzung für Baume (s. d.), dessenAräometer bes. für Schwefelsäure, Salzlösungen rc.in Gebrauch ist.

ös, chemisches Zeichen für Baryum.

Bande, Knud, norwegischer Marine- u. Land-schaftsmaler, geb. zu Skiold im südl. Norwegen28. März 1808; kam 1815 nach Bergen, umsich dort für die Kunst zu bilden, ging 1827 nachKopenhagen u. studirte dort 3 Jahre an der Aka-demie, kehrte dann nach Norwegen zurück u. fandseinen Unterhalt durch Porträtmaler:; zwei Jahrespäter besuchte er den Norden des Landes u. gingaus seines Landsmannes I. Chr. Dahl Rath 1836nach Dresden, wo er 3 Jahre unter dessen Leit-ung arbeitete; 1842 siedelte er nach Münchenüber, wo er noch lebt. Er wählt mit ausschließen-der Vorliebe die Natur seines nordischen Vater-landes zur Darstellung u. gehört zu den bestenMondscheinmalern seiner Zeit. Es ist namentlichdas Romantische einer Gegend, was ihn fesselt u.was er mit überzeugender Wahrheit wiederzugebenweiß, frei von aller Sentimentalität, wie von allemGemachten.

Baader, 1) Augustin, WiedertäufervonAugs-bürg, seines Handwerks ein Kürschner; verkündetedas tausendjährige Reich u. für seinen kleinen Sohndie messianische Königswürde. Aus Augsburg ver-trieben, barg er sich 1529 im Württembergischen,wurde aber von der österreichischen Regierung ge-fangen genommen u. starb in Stuttgart mit meh-reren Jüngern am 30. März 530, mit glühen-den Zangen gezwickt, durch das Richtschwert.2) Joseph v. B., Techniker, geb. zu München30. Sept. 1763; studirte Medicin, promovirte auchin derselben, wandte sich aber dann dem Studiumder Mathematik u. Mechanik zu u. wurde, nachdemer aus Reisen in England, Frankreich rc. sich nochweiter ausgebildet, 1798 Direktor des Maschinen-wesens u. des Bergbaues in Bayern, 1808 Ge-heimer Rath bei der Generaldirection des Berg-baues u. der Salinen, später Oberbergrath u. st.als solcher 20. Nov. 1835. Er erwarb sich durchseine Versuche u. Erfindungen auf dem Gebieteder Mechanik (s. u.), sowie durch seine Bestrebungen

zu Gunsten des engl. Eisenbahn-Transportwesens

großes Verdienst, während seine Theorien überEisenbahnbau keinen Anklang fanden. Seine her-vorragendste Erfindung ist das nach ihm qen. B- »eCylindergebläse (s. u. Gebläse), vor, dem er, Gött1794, eine Beschreibung gab; außerdem schr. er-Theorie der Saug- u. Hebepnmpen, Bayrerrtk1797, 2.A., Hof 1820 ; Neue Vorschläge zur Ver-besserung der Wasserkünste beim Bergbau n. Sa-linenwesen, ebd. 1800, 2. A , Hof 1820 ; Theoriedes englischen Cylindergebläses, München 1805 -Uber ein neues System der fortschaffei,den Me-chanik, Münch. 1817; Huskisson u. die Eisenbah-nen, ebd. 1830. 3) Franz Xaver von B., deut-scher Philosoph, Bruder des Vor., geb. 27. März1765 zu München; studirte seit 1781 zu IngolstadtMedicin, widmete sich aber später dem Bergbau-wesen und besuchte seit 1788 die Bergakademie zuFreiberg, bereiste dann die Berg- und Hütten-werke Englands und Schottlands, ward, nachBayern 1796 zurückgekehrt, Oberberg- und Hüt-tenmeister und durch Verleihung des Civilver-dienstordens in den Adelstand erhoben. 1820 ver-lor er bei der Neuorganisation des bayer. Staats-wesens seine Stellung. Er wandte sich der Natur-u. Religionsphilosophie zu, wurde 1826 Professorzu München, wo er bes. Vorlesungen religions-philosophischen Inhaltes hielt, u. st. hier 23. Mai1841. Sein Hauptbestreben war, die Philosophiedurch die (katholische) Religion auf dem Wege derMystik zu restauriren. Er war ein Vertreter desTheismus auf Grund der Ideen von Jakob Böhmbemühte sich, eine Art Naturphilosophie zur

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Geltung zu bringen, die im Wesentlichen Theo-sophie war. Der Mittelpunkt seiner Lehre ist dieabsolute Gottessonne, welche von dem geschaffenenGerste umkreist wird. Dabei erklärte er sich inschroffer Weise gegen die pantheistrsche Philosophie,während er mit Entschiedenheit für die mystischeRichtung eintrat. Er schr.: Beiträge zur dynam.Philos., Berl. 1809; Vorlesungen über specnlativeDogmatik, Stuttg., später Münster 182838,5 Hefte; Philosoph. Schriften, ebd. 1831, s.2 Bde.; Über den christl. Begriff der Unsterblich-keit, Würzb. 1835; Vorlesungen über eine künftigeTheorie des Opfers oder des Cultus, Münster1836; Über das Leben Jesu von Strauß, Münch.1836; Revision der Philosopheme der HegelschenSchule bezüglich ans das Christenthum, Stuttg.1839; Der morgenländ. und abendländ. Katho-licismus, Lpz. 1841. Sammlung seiner philos.Schriften, herausg. von Schaden u. And., ebd.185060, 16 Bde., mit Register von Lutterbeck.Vgl. Hoffmann, Vorhalle zur speculat. Lehre B-s,1836; Ders., Grundz. d. SocietätsphilosophreB-s,1837, 2. A., 1865; Ders., Abhandl über B-, 1857;Freund, Titanen u. Pygmäen, Berl. 1871.

Baagü, 1) dänische Insel im Ulvesund(Wolfssund), zwischen den dänischen Inseln Fal-ster, Möen und Seeland, 14 lUsicm; 600 Cw.in 2 Dörfern. 2) Dänische, zu Fünen gehö-rige Insel im Kl. Belt, mit einem Leucht,euerfür Seefahrer. - ,

Baak, Ort im Kreise Bochum des preust-Regbez. Arnsberg; bedeutender Kohlenbergbau(Baaker Mulde 2 , 200,000 Scheffel jährlich).

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