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Azala — Azara.
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,IM für die Verbreitung seiner Ansichten zu wir-ken' trotz der Ungunst der Zeit lenkte er in derThöt durch Vorträge am Athener die allgemeineAufmerksamkeit auf sich u. veröffentlichte in dennächsten Jahren seine Theorie in mehreren Schrif-ten' die vorzüglichsten sind: Inbroänotion s I'sssmsnr lo mouäs, 1806; Iws oompsnsslions ännsIss Lsstinsss tmmsinss, 1809; 8Msms nnivsrsst,8 Bde., 1812. Unterdeß hatte er von der kaiser-lichen Regierung eine Stelle an der Bibliothek zuNancy erhalten; in den Hundert Tagen, wo ersich für Napoleon erklärte, wurde er zum Rectorder Akademie zu Nancy ernannt. Durch die Re-stauration verlor er seine Stellung, erhielt aber,besonders auf Verwendung der Frau von Stael,eine kleine Pension. Er erlangte nun in denzwanziger Jahren durch Vorträge u. neue Schrif-ten vorübergehend eine bedeutende Celebrität, welcheum das Jahr 1827 ihren Höhepunkt erreichte. Daer mit seinen Freunden auf der Promenade imGarten des Palais Luxembourg zu philosophirenpflegte, nannte man ihn I-s MitosoMs xsrixnlsti-eien än ImxsmtzonrA. Sein Gönner, der MinisterDecazes, verehrte ihm ein kleines Haus nebstGarten in Passy bei Paris, wo er vor einerglanzenden Zuhörerschaft philosophische Disputatio-nen hielt. Seine Hauptwerke aus dieser Zeit sind:Mllnel än ptutosoplls, 1816; I)n sorb äsI'iioinms äsns tontes Iss oonäilnoirs, 1820,3 Bde.; 6onrs äs pllilosoptiis Asnsrsts, 1824,8 Bde., neu bearbeitet 1826 unter dem TitelLxplieation nnivsrsstls, in 3 Bdn. A. schadeteseinem Rufe besonders dadurch, daß er unter demMinisterium Polignac sein System auf die Politikanwandte u. die Ansicht aufstellte, die Rechte desKönigs müßten durch Compresfion der zu großenFreiheiten des Volkes expandirt werden. Seit1830 hatte A. wenig Erfolg mit seinen philo-sophischen Bestrebungen, obgleich er seine schrift-stellerische Thätigkeit bis 1840 fortsetzte. Vondiesen letzten Arbeiten ist am beachtenswerthesten:lönnsssö, maturibs: rslitz'ion, ptiitosopkis, 1837.A. st. in Paris 22. Jan. 1845. Vgl. Gnadet,dloties sur ^sls sb sss ouvra^ss. vor der 5. Aus-gabe von A-s Gompsnsatisüs, Paris 1846.
Azala (fr.), vorzügliche Art von Krapp.
ltralös T. (Azalie, Felsenstrauch), Pflanzengatt,aus der Fam. der Ericeen (V. 1), mit kleinem,fünftheiligem, bleibendem Kelche, glockiger, fünf-theiliger Blumenkrone; die Abschnitte zurückgebogen;fünf Staubgefäße auf dem Blüthenboden; etwasgebogener Griffel mit stumpfer, von einem Ringeumgebener Narbe u. sünffächeriger, vielsamigerKapsel. Die meisten Arten zeichnen sich durch dieSchönheit ihrer Blüthen u. den großen Reichthuman denselben bei zierlicher Belaubung u. kräftigemWüchse aus. In unseren Gärten bes.solgende außer-europäische Arten: Die indische A. (ll. inäios,T.) aus China; mit immergrünen Blättern u. zahl-reichen, im Winter erscheinenden, großen, gefüllten od.einfachen Blumen in allen Schattirungen u. Misch-ungen von Roth u. Weiß; gehört zu den größtenZierden der Gewächshäuser u. Zimmer. Mancultivirt sie in vielen Spielarten, namentlich pur-pures, stbs, aursntises, vsrisFsta, mit pracht-vollen Blüthen. Sie bekommt sandige Haideerde,
im Winter einen Standort möglichst nahe amFenster, von Juni bis Septbr. sonnig im Freien;Vermehrung durch Stecklinge u. Veredelung derselteneren Sorten. Diese Art, u. namentlich dieVar. plrosnisea, wächst mit 4. sgunmats4. ovsln u. L. mzwtnlolis IPsi auf den Felsenvon Hongkong wild; auch andere Species aus Chinahaben sich mehr oder weniger verbreitet, erfordernaber besondere gärtner. Pflege. Die (giftige) Poli-tische od. Land-A. (rl. pontiss T.) aus Klcin-asien, dient zur Ausschmückung im Freien, verliertim Winter die Blätter und muß in kälterenGegenden durch Bedecken gegen Frost geschütztwerden; die ursprüngliche Sorte, mit zahlreichengroßen, gelben, wohlriechenden Blumen u. ange-nehmem, kräftigem Gerüche, gedeiht ziemlich leichtin Haide- oder Lanberde, wogegen die Cnlturder Abarten mit rochen, weißen oder mehrfarbigenBlüthen ziemlich schwierig ist; Vermehrung durchSamen, der selteneren Sorten durch Veredelungu. Ableger. L. visooss TV», u. nuäiltors, llsi,aus NAmerika, beide mit zahlreichen Abarten; inGärten als Ziersträucher cultivirt; erstere mitgroßen, innen weißen, außen schön rothen, auchganz weißen, gestreiften rc., letztere mit außenweiß-gelblichen, innen röthlichen, auch weißen,scharlachrothen u. bunten Blüthen. L.. srboresosnsprächtiger Baum, mit großen, rosenrothenBlumen, in Pennsylvanien. il. estsväutsosamit flammenrothen u. brandgelben Co-rollen, einer der schönsten Sträuche NAmerikas.In Len Kunstgärten kommen bes. Bastarde dieserletzteren 4 Arten unter sich u. mit pcmtiesvor; ihre Cnltur ist schwieriger, als die derreinen Arten. Die einzige bei uns einhei-mische Art ist L.. proonmbsns ein kleiner, lie-gender, rosenrothblühenderAlpenstrauch (Alpenrose).
Azalein, salpetersaures Rosanilin, eine Modi-fikation des Anilinrothes (Fuchsin), durch Einwirk-ung von salpetersaurem Quecksilberoxydul aufAnilin erhalten.
Azamor (Azamur, Azimur), Hauptstadt dermarokkanischen Prov. Dukalla, an der Mündungdes Ummer-Rebia in den Atlantischen Ocean;Hafen mit gefährlicher Einfahrt; Ruinen ausder Carthaaer-Zeit; 3000 Ew., darunter vieleFischer u. Olfabrikanten; die Umgegend ist unge-mein fruchtbar.
Azam-Schah, Sohn Aureng-Zeybs; stritt nachdessen Tode 1707 mit seinem Bruder Alen-Schah um den Thron, wurde aber bei Agra be.siegt u. getödtet.
Azam (a. Geogr.), 1) skythisches Volk an denöstlichen Quellen des Rha. 2) (Aizani) Eine jetztin Ruinen liegende altgriechische Stadt in Phrygien(Kleinasien), am Rhyndakos (beim jetzigen DorfeTsavdere im Liwa Kintahija); Überreste einesionischen Tempels, des Theaters, von Sarko-phagen, Inschriften rc.
Äzanra (a. Geogr.), die OKüste Afrikas, amAzanischen Meere (Äzanischen Meerb., Linus dsr-bsrions), einem Theil des Arabischen Meerb.;jetzt Ajan.
Azara (a. Geogr.), Stadt in Elymais in Per-sien, mit Tempeln der Artemis u. Aphrodite, welcheMithridates I. plünderte (beim jetzigen Djarsnn).
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