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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Hs. 2, 2»

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Dan wan eyner weyblers huet gestürczetVnd sich jn Erberlis schuewe geschürczet,

So trit er keynen smalen steck,

Newr zu ym hin jn clen wagen weck.

Keyns Stabes begert er jn die hant.

Mit beyden h enden lent er sich an die want,Lent er sich recht alz ein junges kynt.

Ich wer an gueten witzen blynt,

Wolt ich die wonder alle sagen,

Dye er an manigem kan beiagen,

So wurde dye rede eyn teil zue lang.

Doch sagen ich euch, wie mir gelanck.

Ich gyeng eins tages durch gueten rnuetVnd wolt auch stürczen weyblers huet,

Da vant ich siezen ob eyner gluetSyeben verch gesellen guet,

Dye rieffen mich alle frcelich an:

Nement den wein, vix, byederman!

Ich nam den wein vnd tranck.

Da muest ich sunder meinen danckDa bey jn beleihen.

Ich kan uit lialp geschreibenDie wonderliche weyse vnd wort,

Dye ich von jn sähe vnd hört.

Der eyner wolt kalt, der ander warm.

Da wart vil maniger feißter darinGercest vnd auch manig gesalczen wurst,

Daz halft kl eyn vor den durst.

Sye bieten uit gar lanck,

Yinmer eyner zum andern: trinck! ich tranck,Sprach eyner dem andern zue.

Der wein hat auch keyn ruewe.

Da möcht mich nicht betragen.

Ir eyner hegende den andern fragen,

Waz sein aller beste freude wer,

An der seines herczcn gyer

Aller meyust lege

Vnd die er vor die besten wege.