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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Hs. 2,2 VON DEN ACHT GESELLEN DIE

SIBEN FREWD DER WERLT. \

1 L i

Hs. 2,2t Den syeten nyemant gar enbirt,

Wan ein ding zue alt wirt, | &

5 Wie wol ez hat sein zeit gewert, Jf

Wan beßers kumpt, ez wirt vnwert. 1

Also ist geschehen den vyrnen wein. j-«

Hat er mir ye vertrieben peyn s

Vnd erfrauwet den meinen leip, t;

10 Er smecket mir alz ein altez weip, j|j

Der neüwe recht, alz ein junge dyrn;

Ich frage nymme zue dem vyrn. i i j

Dez wil ich ym vrlaup geben L

Vnd nygen den vil edeln reben, :

15 Dye vns gebäre den jungen, ;

Der vil manig snelle zungen 'j -

Kan krefftiglichen erlernen.

Er wart nye so wilde, er künde jn gezemen,

Wye vast er sprang, wie hohe er sang. j

20 Dez habe der liebe möst danck! j;!|f

Der ist vns worden reß vnd guet. ;j;j.

Wana, wana, weyblers huet? jiL

Du macht hewr wol von nceten sagen. Ijilj

Man sichet dich nu vil manigen tragen, jb

25 Der dich tewr hat gekaufft .

Vnd wirt doch vmb dich wol zueraufft. ;ij;

Eberlein hieß die schuewe wol flicken, ]'f

Man acht ir hewr nit vmb ein wicken. |||

1. Unvollständig in der Hätzlerin liederbuch s. 270. 2. Ilätzlerin

verpirt. 15. ? gebärn. ^