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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Hs. 61, 145

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Beyde, bis du numme macht geleben,Ynd lüge, wie dii liynnen ferst.

Ob du mit Worten daz erwerstYnd heyßest din leint daz wider dün,Sy gelobencz gerne vff den mun.Wißencz, daz sin wirt vergessen,

So sie daz dine erbe haut besessen,

So dunt sie recht, als dii vor dede.

Der riiwe der hat dan stechinde grede,Daz widerkeren ist verlorn.

Vnrecht gilt, din stechinde zornSnydet dötlich ymmermeYon manchem, der da machte EPhründe kirchen in syme namen,

Wan er sich selber wolde verschamen,Ob er den luden widerkert,

Den er daz ir hette virsertVnd swerlich abe gebrochen.

Er rneynde, er were gedochenIn schande, ob er daz wider gebenAn kirchen sehen oben clehen.

Ein w r offin daz w T az erlichVnd rumde sine fründe, daz sich,

Daz er ein stiffter were der phründe.Sie sint die vngesunden,

Mit den, den sy daz ir für hantEynen schilt an eyn messegewantVnd für dem altar sten sin grab.

Hülfet nicht vil der orhabVnd der phründen stiffter sinVirnohet nicht, dii sehest den inDin hercze, ob die noch leben,

Den salt widergelte geben.Consciencie ist ein byßinder worin,

Der wider den lip hat dicke storm.Wer Consciencie von yme snellet,

der hellen er sich gesellet;

Darvmb ensal nymant müßig gan.