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Getrüwe arbeit ist selten Ion.
Wer da gebrüchet siner hende brotGetrüwelich, dem iz wol ergat,
Ob sin werg nicht süntlich ist.
5 Wer abir in Rychtüm hat genist,
Der wirke der erbennde werkAn armen, so wirt der bergDer stinden nie verdilget dort.
Wem gilt zü feilet vnd schaczes hört,10 Der merke, wo iz komme har
Vnd mache iz luter vnd dar;
So arbeit er auch niiczlich.
Die seien besorgen ist schüczlich.
Hs. 61,145t Daz blibet nicht den erben hie,
15 Is folget dem, der mit vmb gie
Vnd hie also gelebet hat.
Der schacz hört in hiemelrich stat.Man erbet wol lüde vnd lant,
Gold, Silber, pheninge vnd phant.
20 Güde werk blibent nicht hie,
Sie blibent dem, der sie hie ane fye,Bis an sin ende vollendet hat.
Wer die solde erbin, der mtiß glatSin selbes ruwe machen25 Vnd sin sele des besuchen,
Daz sie des giicz sin erbe wird.
Wer also düt, der ist vnuerirt.
Rych vnd arm lonit vnerfarn,
E vch vndat wil nurnrne sparn.
30 Wann wißet, wer die die Sünde lat,
E sie yn lat, clenis wol ergat;
Lat in Sünde vnd er sie nicht,
Daz ist ein kranckes zuuersiecht.
Nü hilff, königliche hiernel fraüwe,
35 Daz vnser werk in an sckaüwe
Sie dins kindes ewikeitVnd zü dime ewigen riche bereyt,
Das vns der falsche ieger nicht