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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Wann die nacht an geet

Vnd mich der hunger sere hestet,

So tracht ich mit sorgen,

Wo ich weiß verporgenHs. 2,64J Ligen den hasen alleine.

Ich tuewe, alz ich sei ein steyne.

Ffür den pusch an sein sliechEr kämt vnd wil herren an mich.

Er wenet, daz ich ein steyn sey.

10 So nick ich jn vil schiere herbey

Vnd begreif! jn mit dem hals seinVnd friß jn in den paucli mein.

' Ich han auch dick gedachtVnd schalkeyt volbracht.

15 , Ich streckt mich, alz lanck ich waz,

Ffür den pusch auff daz graßVnd tet, alz ich tot were:

So kwam ein krae, ein aglaster,

Sye want haben an mir ein.

20 Ich sweig, biz daz sie auff mich gesaß.

Ich begreiff sie mit dem mvnde mein.Dez muest sie mein speise sein.

Ich han auch vil henen vnd lianenSchelklich gegriffen an.

25 Ich han mit enten vnd mit gensen

Gehabt manig groß gedense.

Mir waz zue einer henen gach,

Der helfen fünffzehen hünlin nach,

Die wolt der weyhe han genumen.

30 Ich fürchte, so wolten hyn kummen,

Vnd begreiff sie zue der selben stuntVnd verslickt sie alle jn mein mvnt.Der wolff sprach: vernym mich eben!Ich wil dir zue pueße geben35 Vmb dein große missetat.

Hs. 2, 65 Volge mir, so wirt dein rat!

Du solt tuen, alz der prediger,

8, ? harnen, ? her an. 10. ? im. 30. ? sie.