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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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So er dich vrteilen sol.

Dar umb du dein sorgen last,

Ob du en wenig gosuntheit hast.

Dye swein auff den eckern tuend schaden,

5 So die die frflcht vmb graben.

Geyß bock benagen die reben,

Daz sie nicht weins mögen gebenDen lebten, da von sie mögen leben.

Die wölff haben zue zcren nicht,

10 Wann beiagent sie auff der haide iclit

Eyn phert, ein rynt, ein schauff, ein swein.

Do von mueß ich in sorgen sein,

Hs. 2,64c Wo die bauren körnen her

Ynd prengen belmparten vnd sper15 Vnd wollent euch zue tode slahen.

Dar zue wollent sie euch vahen

Mit hunden, mit stricken, wo man mag.

Der krieg weret mangen tag.

Dar vmb ich dez wenen wil,

20 Ez sey ein pfant, nemet ir vil,

Vnd dünckt mich nit ein raup sein.

Daz neme ich auff die treiiwe mein.

Dar ich wil seczen dirFfiir dein siinde (volge mir!),

25 Vnd du dein kynt lerest daz,

Daz sie beherten fürbaßVnd jn nymmer begeben,

Die weile sie einen tag leben.

Der wolff sprach: ich volge dir.

30 Knyewe nyeder vnd peicht mir!

Der fuchs sluege an daz hercze sein.

Er sprach: mich reüwen sere die sttnde mein.Ich byn von natur ein rechter schalkVnd han Sünden manigvalt35 Begangen bey meynem leben.

Dez wil ich mich schüldig geben,

Vnd daz ich neuwe fünde sueche,

Wie ich gefulle mein bauch.