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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Wo mir kunt ein esel werden,

Den warff ich nyeder zne der erdenYnd payß yme abe die kein seinVnd fraß jn jn den bauch mein.

5 Ez seint auch kaum acht tage,

Daz ich dez esels vater habePreßen vnd die muetter seinVnd dar zue sein priiederlein.

Daz retiwet von ganczem herczen mich,io Dar vmb, geselle, hyt ich dich,

Daz du mir wollest vergeben.

Ich gelobe dir bey meynem leben,

Daz ich keyns esels fleisch wil essen,Als lang ich mag sein vngessen.

15 Ich han auch anders vil getan,

Daz ich nicht gesagen kan.

Wann ich kam jn ein schaffestal,

Ich paiß zue tode über aleDye schaff vnd die lemmelein,

Hs. 2,64>> Recht alz sie weren mein.

Dar nach ich vergiehe daz,

Daz ein verlier muetter fraß,

Die hett wol zehen ferleyn,

Dye frieren dorch den magen meyn.

25 Fuchs, dar vmb hyt ich dich,

Daz du wollest enpynden michVon den großen Sünden mein,

Daz ich ir ledig möge gesein.

Der fuchs sprach: vater mein,

30 Laß dein groß weynen sein!

Got ist barmherczigkeit vol.

Dar vmb du dich gehabe wol!

Ilastu groß siinde getan,

Ich wene, daz ir nyemant sey an.

35 Du macht auch nicht vngessen sein,

Dez suechestu die notturfft dein.

Daz mag got erkennen wol,

18, ? überal. 22. ? Daz ich.