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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
Entstehung
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503
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Hs. 2, 63 d

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Hs. 2, 64

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1. Vgl.

VON DER ROMFART.

Zv eyner lieilgen zeit goscliach,

Ein wolff einen fuclis sach,

Dar zue kam ein esel gegangen.

Dye drey machten sich zue sammen.

Sye bcgunden zue einander sagen:

Wir siillen guete rewe habenVmh vnser grosse missetat,

So mag vnser werden guet rat.

Ir iegklicher sprach also:

Dez byn ich hesunder froe,

Dez wir dez gueten willen han.

Wir stillen recht beycht thuen.

In eyner cappeln steet hie hey,

Da werden wir vnser Sünden frey.

Sye kommen jn daz kirchlein.

Der wolff sprach: füchs, geselle mein,Vernym, waz ich dir sage!

Mein siind ich dir klageAn gotes stat al hie.

Wye ich han begangen sye,

Daz reüwet mich gar sere.

Ich byn ein grosser raüberVnd han genommen schauff, sweyn,

Böck, geyß vnd verheleinYnd han geraubt phert, rynder,

Ochssen, küewe vnd ire kynder,

Ynd han mich dick geflißen,

Daz ich sie tot han gepißen.

J, Grimms Reinbart Fuchs s. cxciij. 392. Renner s. 45 b .