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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Dein wicz seint worden sclieyn.

Ich höre wol au dir,

Dir ist zue muet alz mir.

Mein Sünde reuwent mich5 Nu bystu elter vil, dan ich.

Den rat wil ich von dir verneinenVnd wil mich dez nit scheymen.

Der alt wolff sprach zue haut:

Dez wirstu von mir vngewont.

10 Da sprach sein svn der junge:

Hs. 2,51 Ich höre wol, dein zungeWil zue vnserm trechtein.

Also wart die kür seinVersprochen von jn beyden15 Vnd wolten sich scheyden

Von dem ewigen slage.

Der wille werde uff mittem tage,

Da ez ymbeß zeit waz,

Da kwamens an ein gruen graß20 Zue eynem waßer gegan.

Da sahen sie ein esel stan,

Bey dem wasser essen.

Dez hett got vergessen.

Der alt wart sein ge war25 Vnd zeüget seinem sune dar.

Er sprach: warta, svn mein!

Vns wil vnser trechteinDar vmb nicht verterben lan,

Daz wir daz fleisch versprochen han.30 Eynen krebs hat er vns gesant

Aus dem wasser an das lant.

Ich gesach nye sülchen krebs mer.Dar vmb ist got ein rechter herr,Daz er vns beratet so fruewe.

35 Lauff du weges halben hin zue,

Daz er vns jn daz wasser icht far,So nym ich sein feldes halb war.Den rat lobten sie da.