Druckschrift 
Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
Entstehung
Seite
497
Einzelbild herunterladen
 

Hs. 2,50» yON DEM WOLFF, SEINEM SUN VNDVON DEM KREBS.

Ejn wolff zue seinem son sprach:

Ich han ein sülchs vngemach,

5 Daz ez mir an mein hercze gat.

Ich het sein gern deinen ratYmb ein heymlich not,

Hs. 2,50 J Die mich beswert sam der tot.

Die wil ich dir entsliessen.io Nu laß mich sein genießen,

Daz vnser trew groß seint!

Rat mir wol, liebes kynt!

Ich han mit armer leüte schadenSünden vil auff mich geladen15 Noch mer, dan ein michel teil,

Ynd han daz ewig vnheilMeiner sele gekaufft.

Die mueß sein beslauffetIn der helle abgründe,

20 Ich pueß dan mein Sünde.

Dar vmb han ich reuwe,

Dye sol ymmer neuweMit gueten wercken scheinen.

Ich wil den leip meinen25 Vor keiner pueß sparen.

Ich wil jn also hart scharen,

Daz got an der reuweMag schauwen mein treuwe.

Der son sprach: vater mein,

1. Vgl. Hoffmanns Wiener hss. s. 98.

ERZÄHLUNGEN. QO