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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Weile vnd zeit wirt dir lang.

Beyde süde vnd verlier getranckDaz mueß uff dich trieffen.

Dar nach mueßen wir sleiffen,

5 Vnd manig röser varber münt

Mir wirt baß daüsent stünt,

Dan mir ye ist- gewesen.

So mueßt irs schemlich genyeßenVor allen fraüwen vnd manHs. 2 ,31» Vnd mueß euch an daz leben gan.

Der ritter wart dem zagel gever,

Er nam jn bei dem hare here '

Vnd fürt jn ein geswinde fart,

Dez er wol ge wäre wart.

15 Er nam den zagel jn die hant.

Viel schier wart der zagel entrantEr abe von dem leibe gar.

Er streich der edeln salben dar,

Die machten höher meinster drey20 Mit der kiinst von Arabey,

Dye hett ym die fraüwe geben.

Sye bracht jn naben vmb daz leben.

Doch wart er geheilet zue hant.

Da der zagel wart entrant25 Herabe von dem leibe gar,

Dez würden sie beyde wol gewar,

Daz ir keyner keins smerczen enpfant.

Der rytter wart vnmassen froe.

Er eylt viel balde da,

30 Er wölt den zagel jn ein clönster bringen.

Da waren fünffczig nvnnen jnnen.

Da säczt er jn vnder ein stiege.

Aller erst hebet sich der krieg.

Da lieff der ritter sa zue hant,

35 Da er die boesen fraüwen vant,

Die ym den falschen rat,

Dar vmb daz er würde zue spat.

17. ? Herabe. 36. ? im gap. 37. ? spot.

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