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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Ich wolt dich lierabe sneydenGar von dem leibDurch willen aller weih.

Vnlang dar nach

5 Der zagel hyn wieder sprach:

Ich bin euwer strauff froeVnd euwer bösen draüwe.

Zwor ir seint ein böser man.

Kiind ir dez nit verstau?io Euch ist manig grueß gegeben

Hs. 2, 3l b Offt vnd dick von meinen wegenYnd habt zwor wirde vnd ereWerlich von mir mere,

Dan von dem deürsten kleynot,

15 1 Dan ir an euwenn leip irgen habt,

Ynd habt mich dez noch nye ergeczet.Ir habt mich an eyn stat geseczetVnd jn einen winckel bracht,

Ez het den boesten knecht versmächt,20 So ir jn irgent habt.

Wißet, daz mich sein betragt.

Wert ir nit ein boeser zage,

Ir snyet mich icztint herab e,

Daz fraüwen vnd man sehe,

25 Weihen vnder vns baz geschehe.

Da sprach der ritter here:

Daz überwindestii nymmer mere.

Dein wiederklaffen hilfft dich nicht,

vergrinter, schalkhafftiger bößwicht!30 müst iczünt vrlaiip haben.

Ich wil dich jn ein clonster tragenVnd wil mich dein erlaßenVnd vnder styegen stoßen. *

Da müstü fürbaß greißen.

35 Ich wil dich nymmer me preißen

In kein erlich nyederkleit.

Dir wiedervert da allez leit.

15. ? Daz. 29. ? vergrünter. ? vergrimter.