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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Er sprach: tuew dar viel trat!

Nue gebt mir daz böten bröt!

Ich han mein zagel herNue bracht, daz er nymmer mer5 Keyner fraiiwen tuet keyn leyt.

Dez dünck ich mich gemait.

Nue mercket ir nue daz,

Wie dem boten bröt waz!

Sye name ein scheit jn die hant,

Hs. 2,31< l Dez der rytter wol enphant.

Sye schrey mit laüter stymmeDie verfluecht valentynne:

Wol her, wer mir helfen willDiser rytter so vil

15 Werder weyb ym zue Iait bracht.

Vnd vmb sein grosse missetatWart er iemerlichen zurplauwen.

Mit rocken vnd mit steckenGaben sye ym zue lecken20 Mangen starcken straich,

Daz ym der rück wart weych,

Recht alz vorn der leip.

Mer wan hündert weipDye iageten jn aüz der stat,

25 Die genant ist Saraphat.

Er lief da vil baldeHyn gein einem waldeGar jn ein wyldes hol,

Dar jnnen geschach ym nit wol.

30 Vor also größer schände

Törst er nymmer me kummen zue lande.

Er weynt vor sich dar

Mer dan xxxiiij iar

Vnd wart gar ein armer man,

35 Biz ym der tot daz leben nam.

Nue sult ir stille gedagen,

So wil ich euch von dem zagel sagen.

1. Neben steht von alter hand ganz fein das wort zagel. 14. ? hat so.