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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Wart ein swachs ende gegeben.

Er wart viel gar enwicht,

Wan jn genüget nitDer weysen 1ere also stet:

5 Wer sich nit benügen let

Meßlicher dingen,

Dem mag wol misselingen.

An eynem tage daz gescbach,

Daz der rytter vast sacliio Zwyschen seine beyn,

Hs. 2, 31 Da er waz alters eyn.

Da er den edeln freyen sach,

Nue höret, wie der tör sprach!

Er sprach: vngifftige slange,

15 Waz hat dich here gehangen?

bringest mich gar enwicht.

Vnd hett ich dein nit,

Ich were fratiwen der liebste man,

So er daz leben ye gewan.

20 werest mir taüssenstünt

Grüßes von röten mündNoch meines herczen gelüst.

Wan ich an weibes brüstLieplich bin gesmticket,

25 So hastü dich getrücket

Vnd helst dich nyrgent recht,

Vnd die mynneclich erschrickt.

Dez mueß ich mich derschemenVnd mueß zue haut von dannen,

30 Wan ich mich gein ir wil neigen

Vnd ir meinen dienst erzeiigen,

So hastü dich nyeder gelegtVnd dye mynneclich erschrickt.

Vnd ob ich dein nit enhett,

35 Wie gern ich dein geriet!

Vnd möcht ich ez dir geleyden,

22. ? Wan icli au weibes brüst Nach meines herzen gelüst. 28. ? der-schamen.

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