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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Er sprach: das zil stet an ir,

Ob sie bleib oder wil mit mir.

Der kvng rieff der tocbter dar.

Er sprach: dochter, nym war!

5 Dein her re wil beim reyten.

Weder wiltu hie beytenOder wiltu sein gefert sein?

Ich wil mit im, lieber vater meyn!Der kvnig gab im an der stundio Rottes goldes taussent pfunt

Ynd ein schönes pfert,

Das was wol hundert marck wert,Vnd anders gutes vil genueck,

Das man auff ein wagen trueck.

15 Der frawen broclit man schier

Hs. 2,I02 b Schoner jungfrawen vier.

Do der ritter auff sas,

Seiner zticht er nit vergas,

Er gesegent frawen vnd man,

20 Von dem kvnig er vrlaup nam.

Sie ritten drey tag oder me,

Bis sie kummen zu einem see.

Der ritter het auch nit vergezzen,E er auff was gesezzen,

25 Er het ein stein groß

Geschoben in sein schoß.

Do er in den see reyt,

Niht lenger er do beyt,

Er lie den stein fallen.

30 . Er sprach: nu suchet allen!

Sanier der heilig krist,

Der strigel mir enpfallen ist.

Die fraw sas ah dem wagen.

Sie begond den strigel klagen.

35 Sie sprach zu im: über here,

Hastu keinen strigel mere?

Nein ich, fraw, weis got!

Keinen han ich ane spot.