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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Ich wil nit lenger beyten,

Ich wil heim reyten.

Nu solt ir, Iibe frawe meyn,

Die weil mit zuchten sein.

5 Zu hant die fraw nit lie,

Sie sprach: ich bleib nit hie,

Ir last mir dan das strigelein,

Die weil ir aus wolt sein.

Ffraw, des mag nit gesein,io Sammer die sei in dem leib meyn!

Do sprach das frewlein:

Entrewn, über here meyn,

So bleib ich benamen nyt,

Was mir dar vmb geschickt.

15 Do der ritter erhört

Der iungen frawen wort,

Do ging er zu hant,

Do er den kvnig vant.

Er sprach: über mein,

20 Es mag kein rat gesein,

Ich mag nit lenger beyten,

Ich wil heim reyten.

Hs. 2,102 Do sprach der kvng herlichZu dem ritter wunnecklich:

25 Beleibt, die weil ich das leben han!

Ich wil euch nummer verlan.

Er sprach: gnad, über herre mein!Es mag nit anders gesein.

Ich furgt, meyn gut vnterge,

30 Vnd weis auch leider, Avie

Es mir vmb meyn lant ste> Ynd Avie es meyn leuten ge.

Ich laß sein nicht benamen,

Ich mueß heim ramen.

35 Do der kvnig hört das,

Daz nit anders dar an Avas,

Er sprach: über here mein,

Wie Avolt ir thun dem tochterlein?

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