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Auff prinnen bernd feitBrochten sie vil gelb rosen.
Nicht fürbaß wil ich kosen,
Wie lieplich sie do lagen5 Vnd süßer kusch pflagen.
Doch muesten si sich scheiden.
Wolten sie sich nit leydenLeib vnd er krencken,
So nruesten sie bedenckenio Vnter jn beyden ein funt,
Das irern herczen wiird kvnt,
Was sie mit eyn ander daten.
Ffreunt, ich wil euch raten,
Des racz soltu volgen mir.
15 Gern, fraw! sprach er zu ir.
Du solt zu deinem lierrn gahenVnd solt jn reuffen vnd slahen.
Der schreyber ging hin ein i.
Nach der 1 er der frawen sein, L
Hs. 2, l25i Do er sein hern vautSiezen bey einer want.
Wol auff, ir vngezogen braut!
Went ir irr, vbel feige haut?
E muest ver brynnen25 Der rein, ob es mögt gesein,
E ich den liben hern mynLeystet solch vntrewen.
Ewr laster must sich newenImmer vor mynen äugen.
30 Ein liolcz het er gehawen,
Do mit er im den ruck bert,
Daß die selb gertZu kleinen stücken spranck.
Er sprach: fraw , habt vndanck!
E
1. ? brunem. 2. ? Brächen. 25. In einem drama des lierzogs Heinrich.Julius von Braunschweig läßt ein lügnerischer geselle den Tiber bei Rom aus-brennen, so daß man 700 fuder mit eitel bratflschen aus der Stadt wegfiihrenkann. S. 318 f. in Hollands ausgabc.