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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Vnd schrey: wer bocht mir an dem hauß?Zwar, bringstu mich zu dir hinauß,

Dir wirtt deins klopffens, glaub du mir!Vnd griff auch nach dem rigel schier,

5 Ob er zu fliehen sich bedacht

Ynd main, er wer nit gangen recht.

Daz thett der knab vnd gieng behend.

Der man der klopffet an der wend.

Der schob den rigl dar vnd für10 Ynd schray: wer klopfft mir an der thür?

Ich bring dich dannen, waiß ich wol.

Der man waz grosses Schreckens vol.

Vom hauß zu fliehen waz im gach.

Gar offt er zu im selber sprach:

15 Mich treugt der teufel vnd nit die nacht.

Waz hatt mich nun so Irr gemacht,

Daz mir so torlich heutt geschieht?

Von ferre er sein hauß ansichtVnd schätzt es ab auff alle ortt,

20 Seiner nachpauren häiißer darnach fortt.

Noch ward er in im selbs betrogenn.

Die gassen gund er abliin zogen,

Da er ains schusters laden fand.

Dar auff da legtt er sich zu liand.

25 In vil gedencken er entschlieff,

Biß daz man schier den tag anrüefft.

In dem die zway volendten ir sachVnd schieden sich mit vngemach,

Dann daz sy doch ir sach außtrugen,

30 So es mocht sein aber mit fugen,

So sölt er frölich körnen wider,

Als auch mag sein geschehenn syder.

Die fraw ir bett von newem macht,

Ain glutt sy pahl zu wegen pracht,

35 Ir haußtür thett sy auff gar leyß,

An dennen satzt sy sich mit vleyß

Vnd thett den gleichen, als schlieff sy vast.

Ir man kam an die tür getascht.