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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Hs. 2, 190t

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14. ? Ich

Der wirt sprach: her, guet her zue!

Wie lang slefft dein fraw?

Gang vncl lieis sie her für gen!

Die ineyt muest aber vif sten.

Jr hend sie iemerlich want.

Ein licht nam sie in die hant.

Sie ging anderweit hin ein.

Das licht cleybet sie an eyn fensterleinVnd saczt sich vff das betbret.

So iemerlich die meyt detBeid mit weinen vnd mit clagen,

Das sein nit kond gesagen.

Ydoch det sie es nit vber laut.

I

Jch wen nit, sant Gerdraut,

Dye der schreyber des abencz bat,

Geb der meyd den selben rat,

Das sie ging für die tür.

Sie sprach: sie kümpt iczunt her für.

Sie tut sich vast an.

Jch mues in den hoff gan.

Jch enweis nit, was dem ferlein werr.

Jch hör sie ser kern.

Die meyt die lieff zu hant hin ausGar snellich vmb das hausHin zu der kemnaten snellichYnd greift hin ein seuberlich.

Das licht nam sie in die hantYnd lieff, do sie ein statel vant.

Sie sties an des statels tag

Vnd lieff hin wider ein vnd sprach:

Woffen heut vnd ymmer mer!

Zu hant sie helfen gegen ir

Vnd leschten des statels tach vnd want.

Die meyt lieff in das haus zu hantVnd wackt auff die frawen gut.

Do sie ersach der koln glut,

Des erschrack sie vil ser.

w»n, min frou sant. 21. ? den ferblein. 29. ? dach