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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Jn was beicl liep vnd leyd.

Ynd do er zu dem hoff kam,

Das pfert er zu beiden sporn namVnd reyt gar seuberlich hin ein.

5 Do lieft ein deines kindellein

Hs. 2,188= Vnd seit es der frawen.

Auff stund sie durch schawenVnd ging an eyn fenster,

Als eyn roß, die man des morgens sidit glenster.10 Jr äugen spielten, do sie in sach.

Zu hant der schreyber sprach:

Got griies euch, vil edele fraw her!

Tuet als wol Ynd saget mir,

Wo der wirt rniig gesein!

15 Die fraw sprach: der her mein

Reyt vor acht tagen aus.

Er solt langest sein kummen zu haus.

Durfft ir sein icht notlick?

Nein zwar, ia bin ich20 Ein elender schreyber

Vnd bet gern herberg.

Do sprach die fraw herZu dem jungen Schreiber:

Wer, das meyn her die heymen wer,

25 Das ewr zwelff wern,

Er herbergt euch alle gern.

Er sprach: edele fraw guet,

Dur vnser frawen er irs thuet

Vnd herbergt mich heint die einigen nacht!

30 Die fraw sach in auch an vnd lacht.

Sie sprach: liebes kint,

Ja tet ich es gern, so sintDie leut als vngeslaeht,

Das nymat bleibt vnuerdacht.

35 Den schreyber halff nicht sein flehen.

Vnter des sah er her genVber den hoff ein knecht her.

24. ? Me heime.