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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Von freund vnd von magen,

Die irs kauffs pflagen,

Die gingen im alle ab,

Wann sie verkauften groß hab.

5 Der schreyber wol acht tag reyt,

Das er so wol was becleytVon freunden jnd von magen,

Die irs kauffs plagen.

Hs. 2,188*> Sie gingen im alle ab10 Vnd miisten heim wider farn,

Wann sie verkauften groß hab.

Der schreyber sprach: wen got wil bewarn,Der ist trewn wol behuet.

Jch für hie feil myn muet.

15 Jch reit hie allein,

Sprach der jung schreyber ein.

So trawn er zu der stat reyt,

Zu der er reyten solt,

Vnd mit so leidigem muet

20 Gedacht er in seinem muet.

Er sprach: eya, Jesu gut,

Wen du behütst, der ist behüt.

Nu du es durch dein namen dreyVnd mach mich aller sorgen frey!

25 Hin reyt der schreyber,

Es ging im wol nach seiner ger.

Zu ver was im die stat, zu der er reyten soltDie sun ging zu gold.

Der schreyber schrey vber laut:

30 Eya, fraw sant Gerdraut,

Nu du mir gut herberg kunt,

Das ich behalt mein leip gesuntVnd das ich kein schaden enpfa!

Do sah er bey einem dorff na35 Treyben Rinder vnd schaff

Jn eins reichen mannes hoff.

Gericht er gein dem hoff reyt.

6. ? begleit.