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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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275
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DER SCHREYBER VON PÄREYS.

Hs. 2, 187

Hs. 2,188 Der ander von großer 1er,

5 Der dritt seyt im von frawen.

Er gedacht die lant zu schawen.

Er ging zu dem vatter sein.

Er sprach: über vatter mein,

Vnd west ich vnd wer es mit ewrn hulden günst,io Ich lernt gern hoher künst.

Do sprach der vatter zu hant:

Ich het dich langst gern aus gesantGein babylon oder geyn pareys,

Ynd west ich, das du dein fleis15 Den dar zu woist kern,

Das du icht woist lern.

Der sun gelobt im das.

Der vatter ging vnd maßBeid Silber vnd golt,

20 Wenn der sun was im von herczen holt,

Vnd gab im ein viel gut pfertVnd lies in reyten gein pareis wert.

Do sein mueter das vernam,

Weind sie zu dem svn kam.

25 Sie sprach: über sun her,

Wiltu aber von mir ker?

Er nam vrlaup vnd reyt.

Er wart so recht wol becleyt

1. Niederdeutsche faßung in Hägens Gesammtafaenteuer 2, xlj. 309.2. Bl. 187 ausgerißen. 28. ? hegleit.

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