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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Hs. 2,106b

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Es wer mir wol in dem synne,

Nu kan ich uynder gegou,

Weder gesiczzen noch geston,

Meyn man get mit mir(Das ist sein herczen gir)

Ynd dar zu die swester sein;

Die hütten vestecklichen mein.

Der hot was ein altes weyp.

Sie sprach: so kvm meyns hern leypVon eiich in so groß not,

Das im weger wer der tod.

Der meyerin das haupt seygHin zu tal ein weyl vnd sweyg.

Nu mögt ir horn, wie sie sprach,

Do sie wyder auff sacli.

Nit hesßers ich dorczu weys,

Wann wir haben ein geiß,

Do gruben nechten die wolff zu.Sprich, der also tue!

Sein knecht er heißHin furn die geiß!

Als dan die geiß erschreyt,

Ich weyß, das er nit leyt,

Mein meinster, im wirt ser gach,

Ynd leufft vnd schreyt ir hinten nachHaya, mus! liaya, mus!

So Springer zu mir in das haus.

Die alt sprach: ir wollent wol.

Mein her sich des trösten solVnd mag auch des frolich sein.

Zu hant ging der meyer ein.

Die alten der hust vast brach,

Daz man solchs nie geschacli.

Der gut man hies ir geben,

Er wont, sie mögt nit leben.

Do man der alten vil gegab,

Die fugerin liam iren stapVnd schrey vil dick: ach!

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