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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Hs. 2, 106c Vnd hanck vast, do inans sach,

Das ir nymant det keyn war,

Do waz sie schir kumen darZu dem hübschen ritter clug.

5 Sie bracht im liber mer gnueck.

Lachen slueg er an sein hein.

Vor lachen als ein palle er kein.

Nu het der ritter seldenberBey im ein schulerio Auff seiner gutte veste.

Nu rat mir das beste!

Er nam in dort hin danVnd einen knecht alsam.

Do dise ver einheyt15 In allen dreyn wart geseyt,

Des nam der schuler gut acht.

Nu kam die vinster nacht,

Hs. 2, lOßJ Die seyt oder vor ye kam.

Der ritter sie mit ym nam.

20 Do sie kamen dar gerant,

Sie gruben ein sanzuhant.

Die geiß beyß er in ein or.

Der schuler was nit ein tor.

Do er die geiß ergreift,

25 Ein seyl er vmb sie sweyff,

Die geyß zoch er vorVnd beyß sie aber in das or,

Das sie vil laut erschrey.

Die fraw sprach: awe!

30 Wirt, hastu vernumen?

Die wolff seint herwider kvmmen.

Nu wart der mayer gach

Vnd lieff vnd schrey ir alles nach:

Haya, müs! haya maiis!

35 Der ritter sprang in das hauß

Hs. 2,107 Zu der schon meyerinne

Vnd pflag hubscher mynne

17. ? -vinsterste. 28. erschre.

EHZÄHLBHGEIf. 18