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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Er sprach: bistu kummen, mesner?

Hostu geleut? so wil ich vfif stan,

Wan ich mus heut meß hau.

Der mulner gedacht in seynem muet:

5 Dise mer sein guet.

Er went, er sey da lieimen gelegen.

Er hat nit der myn gepflegen.

Der pfaff aber sprach,

Do er den mulner an sach:

10 Sag an! ich bit dich durch got.

Mir trawnit necliten an spot,

Es wer tot des dorffs mulner,

Ob die bawr sein kummen her,

Daß ich jn sul bestaten.

15 Die naclibawrn alle batten: .

Wol auff, her, her pfarer!

Wißent, das seint fremde mer.

Vnser mulner ist leyder tot.

Der pfaff sprach: liu guad jm got!

20 Ich wil auff sten vnd jn begraben.

Die bawrn sprachen, das wer gesagenMiigen die großen trunckenheyt.

Wir sullen jm machen eyn alter cleyt,Das er wil so wiczig sein25 Vnd jn bedort hat der wein.

Ein kuffen sie gevingen.

Mit leylachen sis vmb hingen.

Si sprachen: wol dann, her pfarer!

Hs. 2.1 39 a Man tregt ytzunt die leicli her.

30 Der pfaff het sich geleget an

Vnd dorckelt als eyn truncken man.

Er sprach: hat man zu sainen geslagen?Sie sprachen: ia, was wir sagen,

Es ist bereyt der alter.

35 Legt euch an! nemt den salter!

Er sprach: das sein gutte mer.

Vnd het ich eyn beichtiger,

Dem müeß ich e myn torheyt sagen