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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Vnd meinei sund mich er clagen,Heinaclit, was ich hau gethan.

Zu haut sprach der miilman:

Ich wil euch geben gutten rat.

5 Ich sag, eyn hrediger spat,

Den sult ir mir bringen,

So wil ich mit freyden singen.

Der mulner do vil drat lieff,

Seinen nachgebawrn rieff:

10 Wol auff, gevatter, ich wil sagen,

Wann ich kan sein nicht verdagenSo selczeme mer.

Truncken ist vnser pferer,

Der wil hubscher sach begynnen15 Vnd in der müln meß singen.

Drat wert sein heichtiger,

So hört ir selczeme mer!

Er sprach: wie mocht das gesein?

Er sprach: volgt dem rat meyn!

20 Wir mäßen zwen swarcz mentel haben;

Den einen bint vmb den kragenVnd get recht als eyn prediger,

So hört ich gemeliche mer.

Die fraw liet an eyn weyße pfeit,

Hs. 2,140 Den swarczen mantel dar vber geleit.Der mulner mit ir eyn ginck.

Der pfaff den prediger enpfinck:Benedicite, dominus!

Her mesner, was bringt ir vns?

30 Der mulner sprach: eyn prediger,

Dem sult ir clagen ewr swer.

Die gebawrn lobten got

Vnd freuten sich in rechtem spot,

Daß sie dortten den pfarrer.

35 Nu mocht ir horn hübsche mer!

Sie sprachen: her, wes beyt ir?

Nu stund vor eurs herczen gir,

Het ir ein heichtiger,

29. ir nirwz.