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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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IIs. 2, 138 d

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Ynd wart dem knecht sagen:

Ich bins recht nit der mulner,

So muß ich klagen meyn swer.

Er eilt vnd wart clagen,

Seinen nach gehaurn sagen.

Er sprach: stet auff durch gotYnd lielfft mir clagen meyn not!

Es hat der wein an mir gethan,

Das ich bin eyn ander man.

Die nachgebawrn zu samen lyffenYnd mit eynem tat rieffen:

Sag an, über mulner,

War vmb clagstu große swer?

Ist dir kein leyt geschehen?

Er sprach: ich wil euch veriehen,Bin ich doch ewr mulner hie.

Sie sprochen: hört, oder wieWolstu dar vber sein?

Er sprach: ich sag, das der weinHat mich gemacht eyn andern man.Wolt ir das horn, so get an!

Was ich mich mag genennen,

Man wil mich nit der kennen.

Das sag ich euch für war.

Er spricht, ich seis eyn tor.

Sie sprachen: wes wiltu iehen?

Wir sollen alsam besehen.

Dar eilten sie ril dratMit eynem gemein rat.

Der mulner clopft an die tür.

Der knecht rieff aber her für:

Wer mag an dem dor sein?

Er sprach: ich bins, der here dein.Der knecht sprach: ich west gern,Wie heint wer disen mernOder was es neüs mögt gesein.

Der mulner rieff: laß mich hin ein!Es seint hie alle des dorffes man,