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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Hs. 2, 1381

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Vnd hot mir leydes getlian vil.

Sie sprach: das ist eyn gut spil,

Das der leydig mel sackMich nit emnynnt nacht zu dem tagYnd newr zu dem wein ligtVnd großer trunck pfligt.

Torst ich mich an jm rechen,

Ich ließ jm den hals ab brechen.

Doch mues ich die beßer sein.

Heb jn aüff vnd trag her ein!

Der knecht trueg in das bett.

Der pfaff gedacht: seyn wirt wol wet.

Ab zocli ir das schon weip,

Die het ein zarten leyp.

Er zocli ab sein gewant.

Do der pfaff des enpfant,

Ich weis wie Im die haut entzleyff,

Das er die frawen vmb greiffVnd legt sie an seinen arm,

Do was sie lind vnd warm.

Nye ein wort er gesprach. «

Er het mit ir gut gemach,

Wan das das bet wart krachen.

Von herczen wart sie lachen.

Doch sagt man mir seyt,

Sie heten ein hübschen streyt.

Do der pfaff wart so baldVnd sich mit mynne frolich stald,

Sie sprach: sagt mir, über man,

Hat das der wein an dir getlian?

Hat man bracht von francken?

Des sullen wir jm dancken.

Du solt off zu dem wein gan,

Die weil ich yndert eyn swein han.

Selig indes sein das lant,

Daß vns den wein hat gesant,

Do von die faulen man resch werden!

11. ? in in.