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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Vnd jm sein syn clo verjach,

Das er den liern liet verlern,

Das was jm von schulden zorn.

Er lieff vnd wart jn suchen.

5 Do kam er vnter eyn buchen,

Da lag eyn pfaff vnd slieff.

Der knecht do vil vast rieff:

Wol auff, her mulner,

Ir tuet mir groß swer

10 Vnd seit gefallen von dem wagen.

Daß wil ich meiner frawen sagen,

Die do heime allein leyt.

Zwar ir sult hey der zeytHeim zu dem weih gan.

15 Der pfaff wart sich verstau:

Hs. 2,138 Das mues obentewr sein!

Er sweig als eyn lemlein.

Er nam den pfaffen vff den bauch,Vast er zu dem wagen trueg.

20 Er sprach: ir feiger trunckenpolt,

Do ligt vnd wert mir nymmer holt!Mocht ichs meiner frawenZu leyt haben getlian,

Ich het euch gelegen lan.

25 Nu inerck an dem affen!

Zu der mliln furt er den pfaffen.

Do er kam an das tor,

Er sprach: tuet auff! wer ist da vor?Sprach die fraw mynnecklich.

30 Er sprach: ich bins, knecht heinrich.

Die fraw ging hin fürVnd det vff scliir die ttir.

Nu sag in-ir an, heinrich,

Also sprach die mynnecklich,

35 Wie hastu dein hern gelaßen?

Er sprach: er sey verwaßen!

Was sol ich euch mer sagen?

Er leyt truncken vff dem wagen