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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Der herr nach seinen frainten sandt- Ynd für in also ernstlich an,

Das sich der Jung In in pesan,

Er wurdt In selber lassen vahen,

5 Vnd sprach: herr, thut eüch nit verjahen,

Mir werdt dan vor gesagt der synn.

Ich hör, das Ich verlorn pin.

Was ist dy sach? sagt mir doch, herr!

Der miinch künt nit schbeigen mer,

10 Sagt Im alle ding wider vnd für,

Den garten vnd dy hinter thür,

Manglüng des mans, pach, Lind vnd venster,

Der durch das Liecht wurdt han sein glenster,

Ynd wy er sich vor mitter nacht15 Da hinten einhin het gemacht

Vnd wy das weih In Solcher nottVor grossem schrecken schir wer thott,

Vnd maint In vber zeugen mitt,

Das Er ain wort ktindt laugen nit.

20 Der Jung hyß Im das vber sehen

Vnd sprach: es sol nit mer geschehen.

Er wolt sich pulschafFt furter verbegen,

Es wer Im wol als hartt gelegen.

Hs. 42,33i k Des wart der herr von herczen fro.

25 Von Im so kert der Jünglin clo

Vnd kam den Worten hubschlich nach,

Wan er des tags all sach pesach,

Dy thür, den garten, pach vnd linttenVnd auch den ast ziim venster binden,

30 Vnd kam des nächst gancz vmb dy zeytt,

Als Im der her dort het gesaytt,

Vnd fand das minnclich pild,

Das Im macht all sein tratiren wildt.

Was nti dy zbay dy nacht theten,

35 Das geh man aim narrn zw raten.

0 weibes List, wy manigfalt

1. ? seinem. 3. ? jung in im besan. ? jüngeling besan. 13. ? Dardurcb.20. ? bat. 30. ? nachts. 34. ? taten.