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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Er zoch lenger, dan Jar vnd tag,

In aira pflüg, als Ich euch sag.

Es geschach auf ainen tag,

Das für In rait der ktinig reich.

5 Der graf vil nider diemtiticleich

Vnd pat mit haisser clag.

Er chniet nider vnd pat In schon,

Er solt In ledig jhehen.

Der kiinig schhiir pey seiner chron:

10 Das mag dir nit geschehen.

Hie müs es dein end sein,

Es küm dan her der freulen zartVnd hol dich selber auß der pein.

Der graf da In Im selber dacht:

15 Mein freulein wurdt mir hie gesundt

Wol ye den haiden vnrain.

Hs. 42,341 Sol ich den hie nit werden loß?

Pringt meinem herczen grossen stoßVnd gilt das leben mein.

20 Ydoch wil Ich singen das.

Hin für der tugendreicheZu dem, der da sein hüter was.

Er gehyß Im haimleicheGros hab vnd giit, da er hin sand25 Ainn poten zu der frauen sein

Gen ram vnd thet Ir das pechandt.

Ain pot gen ram gesand wardtVer vber mer der frauen dar,

Pracht Ir traürige mär.

30 Pald sy den pryf da vber laß,

Ir paid euglen wurden naß.

Sy sind In grosser schber.

Sy sprach: kain gütt wil Ich nit sparn,

Ich wil es für In geben.

35 Ver vber mer mag Ich nit farn,

Ich furcht mein Jungs leben,

12. ? her dein f. 15. ? geswacht. 16. ? in. ? von. 18. ? Das bringt20. ? fliegen. 24. ? daß. 32. ? stund.