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Hs. 42,340 ÄIN SPRUCH VON AIM GRAFEN.
Nach singen tichten stet mein müt:
Nü merckt, jr werden maister güt,
Ich hof, mir sol gelingen.
5 In gotes namen heb ich an.
Es was ain graf gar lobesann,
Von dem wil Ich euch singen.
Zu Ram saß der graf so herIn furstnlichen chreften,
10 Er wolt hin schiffen vber mer
Nach er vnd ritterschifften.
Im kam zehand groß vngemach,
Er wolt dahin zu dem heyling grab.
Groß herczenlaidt Im da geschach.
15 Von seinen frainten er vrlab namVnd von der frauen lobesam,
Dy lyß er trauriclichen.
Hs. 42,340 b Er saß auf das wasser groß,
Hin er vnter dy haiden floß,
20 Elendes wardt er reiche.
Ain haidnischer kiinig reichDer fing den grafen milde.
Der werdt graf mtist hertichlichZiehen In ain gefilde,
25 Recht wie ain tliir, in ainem pflüg.
Sein hocher reichtumb het ain end;
Groß armiit led er gar genüg.
1. Ein ähnliches gedieht steht in Adelungs magazin 2, 3, 114. Vgl.Mones anzeiger 1839, 356. 364. Gödekes deutsche dichtung im mittelalters. 568. Simrocks altdeutsches lesebuch in neuhochdeutscher spräche s. 513.W. v. Pionnies in Hennebergers jahrbuch 1, 6.