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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Sye solten sie fiteren in ir lant.Eyn frembde straß wart jn bekant.Doch wart ir nicht vergeßen,

Man gab ir trinken vnd eßen,

5 Man legt zue ir guet gewant,

Da man sie über sewe sant.

In dem schieffe sie da sprach,

Da sie die muetter an sach:

Vil liebe muetter mein,

10 Nu liastu große peyn

Durch mein willen erbeten.

Nu wil ich dich bitten,

Daz du mir genczlich dorch got(Dez byt ich dich ane spot)

15 Vergebest an diser stunde.

Hs. 2,56» Dye muetter weynen begundeVnd klagt ir vngemach sereVmb ir schöne dochter here,

Daz sie muest von liynnen varn.

20 Kynt, got miiß dich bewarn!

Dye marner nicht enließen,

Daz schieff sye von stat stiessenAll uff dem wylden see.

Zue hant wart der greffyn wee25 Von grossem leyde, dez sye pflag.

Sye lag wol vierczehen tage,

Daz sie nicht vil tranck noch,Byz sie irs leydes ein teyl vergaß.Ob dem schieff waz ein schetter.

30 Ez kwani ein sturm weither.

Den segelbaum sie nyeder ließen.Daz schieff sie verr stießen,

Daz sie dester paß genesen.

Sye nniesten uff dem see wesen35 Mer dan syeben tage,

Ee daz wetther gelag.

Dar nach fueren sie zue hantGar jn eyn frembdes lant.