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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Das was der pfaff, den er do vant.

Der pauer hub wider an zu liantYnd sprach: ach, herr, was sol das sein,

Das jr heint also spottet mein?

5 Wann jch kan es nit anders sclietzen,

Dan das jr mich neuer meint zu tretzen.

Ich pit euch drum, get noch hin dan!

Wölt jr den tag am gattern stan?

Hs. 58 ,5 Laßt mich hin aus (es jst nu zeyt),io Ee vnd ich euch straff mit einem scheit,

Das jr mich wert erparmen Recht!

Wie groß der pauer het ein geprecht,

So kert sich doch der pfaffe nit daran.

Der pauer zürnen do began,

15 Den gattern sties er auff mit gewalt,

Den pfaffenn er do nider fallt,

Das er vom jm geschreckt lagk.

Des kam der clager jne grosse clag.

Seine ffrauen er auch pald auff rüfft.

20 Sie saumpt sich nit, zue jm liff sie

Ynd fragt jn, was im wer geschehen.

Do wart er wider zue Ir gehenn:

Ach, liebes weih, Rat, wie Ich thue!

Das ich ye auff gestundt so frw,

25 Des muß alles vmlick ymmer walten.

Von gut vnd ere hin ich geschlagenn.

Ich weißs nit, wie ich kum dar uonn.

Den pfarrer ich ennordt bann.

Ein stoß gab ich jm vnd nit iner.

30 Do sprach er weder ach noch wee

Vnd hat also sein eimd genomenn.

Do sprach der pfaff: wie jst das komen?

Der pauer begund jrs als zue sagenn.

Hs. 58,5!> Do sprach die ffraw: so laß dein clagenn!

35 Het er dann nit anders zue schaffenn,

Dan das er stund am gattern gaffenn,

17. ? von. 19. ? rief: sie lief. 25. ? uugliick. H. 26. ? geschalten.29. ? mee. 32. ? sprach die frau.

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