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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Vnd jr doch vnns alle tag verpiet,

Das keiner des anndern schadenn nitBegern oder auch mutenn soll,

Thut jr dasselbs, das sicht man wol.

5 Wie uast der pauer erzürnet wart,

So thet das pfert nach seiner art,Darnach vnd es auch hungerig was,

Hs. 58,3t Ynd ging dest vester ein hin paß.

So das der pauer ane jm ersach,io So hub er aber an vnd sprach:

Ach, lierr, wie sol ich das versten?

Wolt jr des schympffs nit ah genn,

Es wirt euch rewen sicherlich.

Ich sag euch wol, erzürnet jr mich,

15 Ir wert als sanfft do haymen helihen

Vnd het jn ewerm puch geschribenn,

Dan das jr mir mein liabern abfretzt,Das ir noch ich findt vnergetzt.

Wie vast der pauer do flucht vnd schalt20 Vnd meint, der pfaff der trib gewallt,

Do kert sich doch das pfert nit dronn,Das es wolt von dem habern lan.

Erst wart der pauer erzürnet Recht,

Ine grossem zorne er sich vergecht.

25 Wol zu der er denn er sich puckt.

Einen grossenn stein er do auffzucktVnd warff den pfarrer jn sein prust,

Das er vom pferdt abfallenn must.Darnach sach er den pfaffenn an30 Vnd gedacht, ob er nit wolt auff stan.

Do lag er vor jm vnd was todt.

Do kam der pauer jn grosse nothHs.58,4 Vnd sprach: ach got, was hab ich tan,Das ich das mort beganngen bann?

35 Zue seiner ffrauen er do lief.

Gar haymlich er jr zue jm rüfftVnd pat sie, das sie jm wolt rat geben.36. ? rief,

EKZÄHHJKQES. 8