Vnd Rayt für seines geuatternn haußVnd Rayt für seines gevatern ladennVnd sprach: ich clag eüch meinen schadenn,
Das ich so nottigs solt hin wege.
Seyt mir beliolffen mit einem fleckDo vnnten ane dem Stieffel mein!
Der Schuster sprach: herr, das sol sein,
Seyt das es doch ist also noth,
Ich verstich es euchs pakl mit einem drot.
Vnd höret zue, was do geschach!
Ich weis, wie er so leppisch stach,
Das er dem pfaffenn ein Adern draff.
Hinzue“ der crdenn sanck der pfaffVnd plutet sich aldo zue tath.
•Des auch der Schuster kam jne noth.
Ynd west nit, wie er solt geparnn,
Wann jm bey allenn seinen jaren
Nie solicher vnmut wart bekannt. '
Seiner ffrauen rufft er darzu zu hant,
58,3 Wie sie darzue einen synn gedecht,
Das man den pfaffen von weg brecht,
Das nymant jnnen würd der that.
Sie sprach: zieh wirn hin ein vil dratYnd auch sein pferdt jn schnellem synn!
Es wirt zwar als pald nyemant jnn.
Als pald sie jn jne das hawß prachten,
Ein hupschen synn sie jn gedachtenn.
Des morges, do es tagenn hegan,
So graiffenn sie denn pfaffenn an
Vnd satzten jne auff sein pferd gar wacker
Vnd ftierten jn auff einen haber acker,
Als oh der pfaff durch pöß geuerDaselbst darein geritenn wer.
Der pauer kam, des der haber was,
Vnd sprach: ach herr, warvmb thut jr das?
Seyt jr nit weyser, dann das jrIne sulchen schadenn Reitet mir?
1. Diese zeile ist zu tilgen. 9. 1 es zu tilgen. 11. ? lehn. 19. ’! dar.