97
Hs. 64,106c WY DER MOLNER IN DAS HYMMEL-RICH QUAM ANE VNSERS HERRENGODES HOLFFE ET CETERA.
Was mich duncket wunderlich,
5 Das behalde ich by mir sicherlich
Yil bas, dan eyn gemeyn geschieht.
Dar von enhalde ich nicht.
Hir vmbe wil ich schrieben,
Mag ich dar by blyben,io Wan eyner wunderlichen tayd,
Dy man mir gesaget had.
In zwen kerspelen was gelegenEyn molner jn al solichen wegen,
Daz yme dy kyrehen lagen glich na.
Hs. 64,106J Der molner starp al da.
Der eyn paffe en wulde en habin,
Der ander wolde en ouch begraben.
Da quam eyn cluger man dar by,
He sprach: wollit ir paffen glauben my,
20 Ich wil uch eyn gedichte gebin.
Das thud! ich wene, is kum uch ebin.
Dy paffen sprochen beyde also,
Was he tede, daz weren sy fro.
Brenget here eynen esel, sprach der man,25 Der da seck tragen kan!
He sal nu den toden tragen.
Ich wene, is sol uch wole behagen.
In willich kirchen he in treyd,
Dar grabet en! das ist myn raid.
30 Der esel quam vnd was bereyd.
Der tode wart dar uff geleyd.
ERZÄHLUNGEN. 7