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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Den esel lies man gan.

He ging vnder den galgen stanRechte, alse men en solde darBegrabin vnd nirgen anderswar.

5 Sus wart der molner dar begraben.

Der paffen en solde ir keyner en babin.Nu was das fleysch begraben dar,

Dy sele für anders war.

Du sie dem übe quam,io Der tufel mit der vart sy nam

Ynd furte sy vor die belle.

Du sprach eyn sin geselle:

Wann kommestu? wen brengest du her?He sprach: es ist der molner.

15 Vnd nante en mit syme namen.

Hs. 64, 107 Mit deine wollin wir beydent samenVnsern geschanten willin han,

Wan he vil schalkeit had getan.

Nu fure en erst vor daz hymmelrich,

20 Vff das he dy mee betrübe sich,

Wan he dy großin freude sichtVnd he dar en enmag kommen nicht.

Der eyn tufel tbed also

Vnd furte en vor den hymmel ho.

25 Der tufel sprach yme zu:

Silies du disse freude nu,

Dy du so ubele hast verloren,

Vnd wurdes doch dar zu geboren?

Der mulner sprach: sehin ist mir ture,

30 Du enwullest mich dan hoer fure.

Der tufel was eyn alder toreVnd furte en faste hohirVnd sprach zu dem molner:

Bistu hoch gnug bis her?

35 Der molner sprach: neyn ich sicherlich,

Sal ich anders beschauen daz hymmelrich.Der tufel furte in aber hoher bas.

Der molner enwas nicht zu las,