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kräutergefülltes Taschentuch in der Hand, den geputzten Schaarender Berliner Sonntagswelt entgegentrat, und uns gutmüthig neckte,wenn wir nicht mit ihm den geraden Weg durch die Stadt ziehenwollten, sondern Umwege und Seitenstraßen wählten, um unbemerk-ter nach Hause zu gelangen. — Auch ein mehrmals wiederholterAufenthalt auf den Gütern des Grafen von Jtzenplitz ward zu bo-tanischen Untersuchungen im Vereine mit dem dortigen ObergartnerWalter benutzt und es entstanden hier die Anmerkungen zu Kunth's„Flora von Berlin", Chamisso's erste botanische Schrift."*) Abernicht die botanischen Studien hatten ihn dorthin geführt, sonderndie Weltereignisse. Seine Liebe zu seiner „deutschen Heimath",sein Widerwille gegen Napoleon's Tyrannei, welche er in Frankreichselbst und während seines Aufenthalts bei Frau von Stael genugsamkennen gelernt hatte, bestimmten ihn zuerst zu dem Entschluß,Fouque s Beispiel folgend sich auf den Aufruf des Königs 181Zzum Eintritt unter die freiwilligen Jäger zu melden; in seinemNachlaß findet sich das Conzept zu folgendem Schreiben: „Ich bitteEw. Majestät mich für Dero Unterthanen anzuerkennen und michwissen zu lassen, wie und wo Allerhöchstdieselben bei gegenwärtigenZeiten meinen Arm zu gebrauchen geruhen werden. Meine eigeneWahl würde sein, als bloßer Freiwilliger bei Dero Garde-Jäger-detachement zu Fuß Dienste zu leisten." Allein die VorstellungenHitzigs und anderer „selbst thätiger" Freunde hatten ihn von der Aus-führung dieses Entschlusses abgehalten. „Im Herzen g-ckheilt, er-zählt Hitzig, zwischen seinem Geburts- und seinem zweiten Vater-lande, empfand er bei aller Theilnahme für die deutsche Sache dochauch auf das Tiefste die Schmach, die den unglücklichen aus Ruß-land heimkehrenden Franzosen wiederfuhr, jede Verhöhnung des
*1 „Länotationos Huavdaui aä kNornui LorolillvllSLiii L. 8. Xuntdii..^actorv LüMIrorto No LNrnurisso" (13 pp.) angehangt an: „Verzeichnis! derauf den friedländischcn Gütern cultioirten Gewächse. 181S." Schon damalswaren die Wassergewächse und besonders die Potamogctonen seine Lieblinge unddas Studium ihrer Formen und Abänderungen ihm wichtig. Ngl. Bd. 6.Brief S.