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An Fouque.
^Berlin Dezember 1809.^
Verzeihe die Eile, cs soll zur Post. Hagen wird Dir selbstgesagt haben, daß er das Buch so bald als möglich wieder habenmuß. --
Eine Skizze von Kolbe wird Dir zur Prüfung vorgelegt. Wirerwarten Dich immer. Es versteht sich von selbst, daß die Land-schaft anders und wilder werden muß, das Fenster auch mit Rebenbewachsen. — Deine Idee ist eigentlich hier umgewendet worden, er-scheint aber auch anders unmöglich, und die Kunst weißt Du setberwohl, hat auch ihren Eigensinn, manches nicht zuzulasseu.
Der Fähndrich-Doktor hat fein Leben ohne uns wohl nach un-srer Weise, doch anders wieder angefangen, — er ist nämlich mit sei-nem Obristen, Graf Bentheim, auf dem Wege nach Italien. DerObrist macht eine solche Lust- und Gesundheitsreise, wobei er sichunfern heilkundigen gelehrten Kriegsmann zu einem Begleiter ge-griffen hat. Letzterer hat auch schon Krakeele in Wien gehabt, undmit seinen dortigen Gönnern aufs klang- und lärmvollste gebrochen.— Mehr weiß ich nicht. Rahel hat die Briefe, sonst Niemand mei-nes Wissens. Keiner von unfern Briefen ist bis zu Varnhagen ge-drungen. Nach Ungarn gehen Vierteljahre hin, bis Briefe den Wegfinden.